Terra Mater WILD

Wildes Sri Lanka

Seenland

Natur & Umwelt • 50 Min.

Beschreibung

Blaues Meer, weiße Strände, grüne Wälder - Sri Lanka gilt als “Perle des Indischen Ozeans”. Diese Insel vor der Südostküste von Indien ist kleiner als Bayern - aber ihre Natur zeigt sich derart üppig und ihre Tier- und Pflanzen-welt so unglaublich vielfältig, dass sich Sri Lanka in dieser Hinsicht beinahe mit einem ganzen Kontinent messen kann.

Wildes Sri Lanka ist eine Koproduktion der Terra Mater Factual Studios mit National Geographic Channel, produziert von Mike Birkhead Associates. Die dreiteilige Serie enthüllt die Naturschätze dieser einzigartigen Tropenwelt, deren Name soviel wie “ehrenwerte Insel” bedeutet.

Sri Lanka zeigt eine wettermäßige Besonderheit: die Insel erlebt nicht einen Monsun pro Jahr wie andere Regionen in Südostasien, sondern gleich zwei dieser Regenzeiten - einmal von Nordosten her, einmal von Südwesten kommend. Doch den enormen Regenmengen zum Trotz erleben manche Gegenden der Insel zwischen den Monsunen intensive Dürreperioden.

Die erste Folge dieser Doku-Serie präsentiert Sri Lanka als Seenland: die Insel ist übersät mit natürlichen Seen - besonders aber mit zehntausenden künstlichen Wasserreservoirs und Kanälen. Diese wurden von den Menschen früherer Jahrhunderte geschaffen, um das kostbare Nass für Trockenzeiten zu speichern und damit die Felder zu bewässern. Die künstlichen “Tanks” sind zum Teil mehr als 2.000 Jahre alt. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Wasserreservoirs zu wichtigen Treffpunkten für viele Tiere.

Der Leopard ist der “König von Sri Lanka”, denn die elegante Großkatze steht an der Spitze der Nahrungskette. Ob Langur-Affen oder Axishirsche, Wasser-büffel oder Wildschweine - vor dem Leoparden müssen praktisch alle Tiere auf der Hut sein.

Languren und Axishirsche bilden dabei eine bemerkenswerte Gemeinschaft: hoch oben in den Baumkronen halten die Affen Ausschau nach Gefahren - während die Hirsche am Boden nach Bedrohungen spähen. So warnen sich Languren und Axishirsche im Ernstfall gegenseitig - und schlagen Alarm, wenn sich etwa ein Leopard nähert.

Allein die Elefanten sind aufgrund ihrer Kraft und Größe vor Leoparden sicher. Am Reservoir von Minneriya kommt es jedes Jahr während der Trockenzeit zum größten Treffen dieser grauen Riesen in ganz Asien. Mehrere hundert Elefanten versammeln sich, um zu trinken, zu baden und das frische Gras zu genießen, das an den Ufern des künstlichen Sees sprießt. Die Jüngsten lernen schwimmen, während halbwüchsige Bullen in spielerischen Kämpfen untereinander ihre Kräfte erproben.

Nach den Dickhäutern wurde auch eine markante Felsformation benannt - der Elephant Rock im Yala-Nationalpark im Südosten von Sri Lanka. Hier finden sich Bienenstöcke, die sprichwörtlich an den senkrechten Felswänden kleben. Um dennoch an den begehrten Honig zu kommen, hat der Haubenwespen-bussard eine spezielle Technik entwickelt: der Greifvogel sucht zuerst den richtigen Anflugwinkel, dann landet er mit den Krallen voraus auf dem Bienenstock, reißt Stücke heraus - und verzehrt anschließend die nahrhafte Beute.

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